20 Gute Taten für 20 Jahre comselect – Wie man Menschen in Obdachlosigkeit helfen kann 

Wie viele schon mit­bekom­men haben, feiern wir dieses Jahr unser 20-jähriges Jubiläum. Aber wir wollen nicht nur feiern, son­dern auch etwas zurück­geben. Da Han­deln immer bess­er ist als Pla­nen, wollen wir in diesem Jahr zwanzig gute Tat­en voll­brin­gen! Den Jan­u­ar haben wir mit dem Veg­an­uary angefangen.

Aktuell läuft noch immer unsere zweite Gute Tat, die uns auch eine Weile begleit­en wird: Mit der Unter­stützung unser­er Mitar­bei­t­en­den #team­com­s­e­lect aber auch unser­er LinkedIn-Com­mu­ni­ty, wollen wir 20.000 Mahlzeit­en teilen.
Wie das geht? Ganz ein­fach.
Ihr ladet euch kosten­frei die App „Share the Meal“ runter, sucht dann die Chal­lenge “20 000 Mahlzeit­en für 20 Jahre com­s­e­lect” und spendet 0,70 € und somit eine Mahlzeit. Natür­lich kön­nt ihr auch gle­ich mehrere Mahlzeit­en spenden. Die Chal­lenge hat ein open end. Gerne kann die Aktion geteilt wer­den, damit wir gemein­sam unser Ziel erreichen. 

Nun ste­ht unsere dritte Gute Tat an: Bei unseren #20guteTatenfür20Jahrecomselect geht es nicht nur darum, dass wir aktiv den Raum ein­nehmen und darauf aufmerk­sam machen, dass wir etwas Gutes tun. Nein, wir möcht­en auch unsere Reich­weite nutzen, um auf The­men aufmerk­sam machen, die oft überse­hen wer­den. Heute wollen wir die Aufmerk­samkeit auf das The­ma Men­schen in Obdachlosigkeit lenken und darauf, wie man ihnen helfen kann, beson­ders in der kalten Jahreszeit. Auch wenn die Tage langsam wieder wärmer wer­den, sind vor allem die Nächte noch kalt.

Wie viele Men­schen in Deutsch­land ohne ein festes Dach über dem Kopf leben, geht aus kein­er offiziellen Sta­tis­tik her­vor. Die Bun­de­sar­beits­ge­mein­schaft Woh­nungslosen­hil­fe (BAGW) schätzt: Im gesamten Jahr 2018 waren rund 678.000 Men­schen ohne Woh­nung, rund 41.000 von ihnen lebten ohne Obdach auf der Straße. Den Anteil der woh­nungslosen Kinder und min­der­jähri­gen Jugendlichen schätzt die BAGW auf acht Prozent. Obdach­los und woh­nungs­los sind nicht das­selbe. Als obdach­los gel­ten Men­schen, die keine eigene Woh­nung haben, son­dern in Notun­terkün­ften, Wohn­heimen oder bei Fre­un­den schlafen müssen. Manche Obdachlose sind aber auch woh­nungs­los: Sie leben auf der Straße und schlafen zum Beispiel auf Park­bänken oder in Hau­se­ingän­gen. Für sie ist die kalte Jahreszeit beson­ders bedrohlich, vor allem während der Corona-Krise.

Puls Reportage — Wie kann ich Obdachlosen helfen?

Puls Reportage hat dazu erst vor einem Monat einen Beitrag veröffentlicht:

Die win­ter­lichen Tem­per­a­turen kön­nen für Obdachlose lebens­ge­fährlich wer­den. PULS Reporter Sebas­t­ian Mein­berg stellt sich daher die Frage: Wie reagiere ich richtig, wenn ich im Win­ter einen obdachlosen Men­schen im Freien schlafen sehe? Welche Hil­f­s­möglichkeit­en gibt es und wann sind gut gemeinte Hil­f­sange­bote, wie etwa der Käl­te­bus, sog­ar unpassend? Um das her­auszufind­en ist er abends in München und Regens­burg unter­wegs. Dort kommt er mit mehreren Obdachlosen ins Gespräch, denen er seine Hil­fe anbi­etet. Wie sin­nvoll seine spon­tane Hil­fe aber tat­säch­lich ist, beurteilt Street­work­erin Felic­i­tas Sail­er vom Evan­ge­lis­chen Hil­f­swerk München. Außer­dem stellt sich der Puls Reporter die Frage, warum viele Men­schen in Obdachlosigkeit sog­ar frei­willig darauf verzicht­en, in eine Notun­terkun­ft zu gehen. In der Regens­burg­er Car­i­tas-Ein­rich­tung “NOAH-Tag-Nacht-Halt” und der Münch­n­er Bahn­hof­s­mis­sion sucht er nach Antworten. Wie wirk­lich jede:r obdachlosen Men­schen im Win­ter helfen kann, wo immer noch Aufk­lärungsar­beit geleis­tet wer­den muss und warum manch­mal schon eine kleine Geste ein großes Zeichen set­zt – das alles wird in der PULS Reportage thematisiert.

6 Tipps zum Umgang mit Obdachlosen

1. Suche das Gespräch

Grund­sät­zlich gilt die Regel: Mein Gegenüber sagt mir, welche Hil­fe er oder sie benötigt, nicht ich. Das heißt: Anschauen, Ansprechen und Fra­gen. Es kostet viel Mühe und man muss damit rech­nen, abgewiesen zu wer­den. Den­noch kann gefragt wer­den, ob die Per­son eine Spende annehmen möchte, beziehungsweise genau in Erfahrung brin­gen, was sie ger­ade braucht. Viele obdachlose Men­schen freuen sich auch über ein nettes „Hal­lo“, ein Lächeln oder ein Gespräch. 

2. Zeige Respekt

Neben der täglichen Ein­samkeit ist das Gefühl, unsicht­bar und somit kein Teil der Gesellschaft mehr zu sein, zer­mür­bend. Daher sollte man, wenn einen ein Gespräch über­fordert, bei der näch­sten Begeg­nung mit einem obdachlosen Men­schen mit einem kleinen „Hal­lo“ oder einem fre­undlichen Nick­en starten. Nett sein kostet nichts!

3. Verurteile nicht

Viele denken “der kauft sich ja sowieso nur Dro­gen von mein­er Spende”. Die Gründe für Obdachlosigkeit kön­nen ganz unter­schiedlich sein — meist sind es wirtschaftliche Not­la­gen gepaart mit schwieri­gen per­sön­lichen Leben­sum­stän­den. Wer in so ein­er Lebenssi­t­u­a­tion ist, hat Hil­fe ver­di­ent. Außer­dem sollte man nicht unsen­si­bel nachfragen.

4. Not­fälle erken­nen & Hil­fe holen

Beson­ders wenn es nachts friert, sollte man ein sehr wach­sames Auge haben. Wenn Men­schen draußen bei Minus­graden schlafen, ist es dur­chaus angemessen, sie zu weck­en und nachzufra­gen. In vie­len Großstädten gibt es Käl­te­busse, die durch die Städte fahren und so Obdachlose vorm Erfrieren ret­ten. Diese sind allerd­ings auch auf Mith­il­fe angewiesen. Also die Num­mer des lokalen Käl­te­busses abspe­ich­ern (hier in Mannheim: 0621–2933425)  und im Zweifel ein­mal zu viel, als zu wenig nach­fra­gen, anrufen oder auf­passen! Wichtig zu wis­sen ist: In Sit­u­a­tio­nen, in denen eine Per­son nicht mehr ansprech­bar ist, sind keine gemein­nützi­gen Vere­ine zuständig. Dann gilt: 112 wählen!

5. Auf welche Unter­stützungsange­bote kann ich vor Ort verweisen? Für Men­schen in Obdachlosigkeit gibt es Tagesstät­ten, Notschlaf­stellen oder Essen­saus­gabestellen. Eine Zusam­men­stel­lung ver­schieden­er Ange­bote in ganz Deutsch­land sind hier zu find­en.

6. Spende sinnvoll

Die Faus­tregel lautet wie bei jed­er Form von Spende: Nur das weit­ergeben, was man selb­st auch annehmen würde. Das gilt für den Zus­tand des Essens, der Klei­dung oder des Schlaf­sacks. Bei Nahrungsmit­teln empfehlen sich halt­bare Lebens­mit­tel, die nicht zubere­it­et wer­den müssen. Das kön­nen zum Beispiel Brot, Auf­strich, oder ein Apfel sein. Im Zweifel sollte man am besten ein­fach nach­fra­gen. Denn: obdach­los oder nicht, jed­er Men­sch hat schließlich andere Bedürfnisse.

Such eine Spendenaktion

Geld in den Bech­er wer­fen ist ein Anfang. Aber manch­mal braucht es etwas mehr, hier sind einige Möglichkeit­en zum Spenden:

Beim Deutschen Roten Kreuz: https://www.drk.de/spende/spenden-fuer-obdachlose

Diakonie Deutsch­land: https://spenden.diakonie.de/spenden

Bahn­hof­s­mis­sion: https://www.bahnhofsmission.de

Wir hof­fen, dass wir durch unseren Beitrag einen Teil dazu beitra­gen kon­nten, dass mehr Men­schen in Zukun­ft aktiv wer­den und auf Men­schen in Obdachlosigkeit zu gehen und helfen. Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es zum Beispiel hier.
Pho­to by Jon Tyson on Unsplash

In diesem Blog schreiben Mitar­beit­er von com­s­e­lect und Gas­tau­toren zu allen The­men, die uns bewe­gen: Aktuelles aus dem Hause com­s­e­lect, neue Trends im CRM, Inno­va­tio­nen und Best Prac­tices rund um Sales­force, Kün­stliche Intel­li­genz (KI), Dig­i­tal­isierung, Automa­tisierung und vieles mehr.

Autor: Sebastian Weinert Autor: Alexan­dra Tovote, Online Mar­ket­ing Veröf­fentlichung: Feb 2022
Lesedauer: 2 Minuten

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