Was ist der Einstein Trust Layer?

Sichere Nutzung von generativer KI

Ein Wächter für Ihre Daten

Einstein Trust Layer Funktionsweise

Die meis­ten Men­schen haben Bedenken beim Ver­wen­den von gen­er­a­tiv­er kün­stlich­er Intel­li­genz wie Chat GPT, Sales AI oder Mar­ket­ing AI, da sie nicht wis­sen, was das Large Lan­guage Mod­el (LLM) mit ihren Dat­en macht. Sales­force hat daher das Ein­stein Trust Lay­er entwick­elt, um die Dat­en eines Unternehmens trotz Ver­wen­dung viel­er ver­schieden­er Sales­force KI Tools zu schützen. Welche Bedenken angemessen sind, wie ein LLM funk­tion­iert und wie Ein­stein Trust Lay­er die Bedenken behebt, lesen Sie hier.

Der Ein­stein GPT Trust Lay­er heißt jet­zt Ein­stein Trust Lay­er. Hier geht es zum alten Beitrag: https://comselect.de/einstein-gpt-trust-layer/

Welche Bedenken in Bezug auf generative KI gibt es?

Men­schen haben oft Bedenken und Äng­ste in Bezug auf die Ver­wen­dung gen­er­a­tiv­er Kün­stlich­er Intel­li­genz (KI) und den Umgang mit ihren Dat­en. Diese Bedenken kön­nen auf ver­schiedene Fak­toren zurück­zuführen sein.

Teil­weise mag es daran liegen, dass diese Mod­elle auf großen Men­gen an Dat­en trainiert wer­den müssen, um effek­tiv zu funk­tion­ieren. Dies bedeutet, dass sen­si­ble Infor­ma­tio­nen, die in den Train­ings­dat­en enthal­ten sind, möglicher­weise von den Mod­ellen erfasst und ver­wen­det wer­den können.

Men­schen befürcht­en, dass ihre per­sön­lichen Dat­en, wie beispiel­sweise pri­vate Nachricht­en, E‑Mails oder Kun­den­dat­en von diesen Mod­ellen analysiert und möglicher­weise miss­braucht wer­den könnten.

Ein weit­er­er Grund für die Besorg­nis ist die Möglichkeit von Daten­lecks oder Sicher­heitsver­let­zun­gen. Wenn große Men­gen an Dat­en gesam­melt und gespe­ichert wer­den, beste­ht immer das Risiko, dass diese Dat­en in die falschen Hände geraten.

Darüber hin­aus beste­ht die Sorge, dass gen­er­a­tive KI-Mod­elle dazu ver­wen­det wer­den kön­nten, gefälschte oder manip­ulierte Inhalte zu erstellen. Diese Mod­elle haben die Fähigkeit, men­schenähn­lichen Text, Bilder oder sog­ar Videos zu gener­ieren, die schw­er von echt­en Inhal­ten zu unter­schei­den sind. Dies kön­nte zu ein­er Ver­bre­itung von Fehlin­for­ma­tio­nen oder gefälscht­en Inhal­ten führen, was das Ver­trauen der Men­schen in die dig­i­tale Welt beein­trächti­gen könnte.

Da die GPT-Tech­nolo­gie die Welt im Sturm erobert, ist es nicht ver­wun­der­lich, dass diese schein­bar magis­che Tech­nolo­gie Bedenken hin­sichtlich des Daten­schutzes und der Legit­im­ität von Infor­ma­tio­nen aufwirft. Hinzu kommt, dass diese Tech­nolo­gie zunehmend in die Tools einge­bet­tet wird, die wir tagtäglich bei der Arbeit ver­wen­den, und dass die Ver­ant­wortlichen für die Plat­tfor­men nach Sicher­heit suchen. Unternehmensleit­er wollen gen­er­a­tive KI nutzen, sind aber vor­sichtig wegen der Risiken — Daten­schutz, Vor­ein­genom­men­heit und Bedenken hin­sichtlich der Daten­ver­wal­tung schaf­fen eine Vertrauenslücke.

Wie funktioniert ein Large Language Model (LLM)?

In Bezug auf die Funk­tion­sweise eines Large Lan­guage Mod­els (LLM) und den Umgang mit Dat­en ist es wichtig zu ver­ste­hen, dass diese Mod­elle auf­grund ihrer Größe und Kom­plex­ität nicht in der Lage sind, gezielt auf bes­timmte Dat­en zuzu­greifen oder diese zu iden­ti­fizieren. LLMs wer­den in der Regel mit großen Men­gen an öffentlich ver­füg­baren Text­dat­en trainiert, die aus dem Inter­net oder anderen Quellen stam­men. Die Mod­elle ler­nen, indem sie Muster und Zusam­men­hänge in diesen Dat­en erken­nen, um Texte zu gener­ieren oder Auf­gaben wie Über­set­zun­gen oder Textver­voll­ständi­gun­gen durchzuführen.

Bei der Ver­wen­dung eines LLMs wer­den die Dat­en, die von den Benutzern eingegeben wer­den, nor­maler­weise nicht gespe­ichert oder dauer­haft ver­wen­det. Die Mod­elle ver­ar­beit­en die Eingabe, gener­ieren eine Aus­gabe und geben sie an den Benutzer zurück, ohne die Dat­en zu spe­ich­ern. Dies bedeutet, dass die Ver­wen­dung eines LLMs in der Regel keine direk­te Bedro­hung für die Pri­vat­sphäre oder Sicher­heit der Benutzer­dat­en darstellt.

Es ist jedoch wichtig zu beacht­en, dass die Ver­wen­dung gen­er­a­tiv­er KI-Mod­elle nicht ohne Risiken ist. Unternehmen und Entwick­ler, die solche Mod­elle ein­set­zen, soll­ten angemessene Sicher­heitsvorkehrun­gen tre­f­fen, um den Schutz der Dat­en zu gewährleis­ten. Dies kann die Anonymisierung oder Ver­schlüs­selung von Dat­en, die Ein­hal­tung von Daten­schutzrichtlin­ien und die Imple­men­tierung von Sicher­heits­maß­nah­men umfassen, um Daten­lecks oder unbefugten Zugriff zu verhindern.

Ins­ge­samt ist es wichtig, dass die Ver­wen­dung gen­er­a­tiv­er KI-Mod­elle trans­par­ent und ver­ant­wor­tungs­be­wusst erfol­gt. Benutzer soll­ten sich bewusst sein, wie ihre Dat­en ver­wen­det wer­den und welche Sicher­heitsvorkehrun­gen getrof­fen wer­den, um ihre Pri­vat­sphäre zu schützen. Gle­ichzeit­ig soll­ten Unternehmen und Entwick­ler die Bedenken der Benutzer ernst nehmen und Maß­nah­men ergreifen, um den Schutz der Dat­en zu gewährleis­ten und das Ver­trauen in die Ver­wen­dung gen­er­a­tiv­er KI zu stärken.

Dies ist, wo Sales­force ins Spiel kommt: mit dem Ein­stein Trust Layer.

Was ist der Einstein Trust Layer?

Als Teil von Sales­force Ein­stein ist der Ein­stein Trust Lay­er ein neuer Indus­tri­e­s­tandard für ver­trauenswürdi­ge Unternehmens-KI. Unternehmen prof­i­tieren von gen­er­a­tiv­er KI und kön­nen sich gle­ichzeit­ig auf den Daten­schutz und die Sicher­heit ver­lassen, indem sie ver­hin­dern, dass Large-Lan­guage-Mod­elle (LLMs) sen­si­ble Kun­den­dat­en speichern.

Laut Sales­force waren Ver­trauen und Daten­schutz der primäre Aus­gangspunkt bei der Entwick­lung ihrer gen­er­a­tiv­en KI-Funk­tio­nen — ein Stand­punkt, der Sales­force vom Großteil des Mark­tes unterscheidet.

Sales­force hat viel getan, um den Daten­schutz und die Ver­traulichkeit von Dat­en zu gewährleis­ten. Ein Beispiel ist die Gener­ierung von Pro­duk­tbeschrei­bun­gen in Com­merce AI. Der Prozess find­et zum Zeit­punkt der Abfrage (Prompt) statt, wobei die ger­ing­ste Menge an Dat­en an die LLMs weit­ergegeben wird, die die gen­er­a­tiv­en Funk­tio­nen betreiben. Dies ist selb­stzer­störerisch und hat zur Folge, dass die Kun­den­dat­en die Sales­force-Cloud-Pro­duk­te, in denen sie gespe­ichert sind, nie ver­lassen. Diese Tren­nung von sen­si­blen Dat­en und LLM hil­ft den Kun­den, die Kon­trolle über die Data Gov­er­nance aufrechtzuer­hal­ten und gle­ichzeit­ig das immense Poten­zial der gen­er­a­tiv­en KI zu nutzen.

Anek­doten von Sales­force-Führungskräften gehen in dieselbe Rich­tung: Sales­force-Kun­den sind eher bere­it, gen­er­a­tive KI-Tech­nolo­gie zu testen, wenn sie sich des von Sales­force einge­baut­en “Sicher­heit­snet­zes” bewusst sind (im Gegen­satz zu ihrer Zurück­hal­tung, wenn es sich um einen offe­nen API-Aufruf an andere Anbi­eter handelt).

Wie funktioniert der Einstein Trust Layer?

  • Keine Date­nauf­be­wahrung: Der Ein­stein Trust Lay­er ver­hin­dert, dass Kun­den­dat­en außer­halb von Sales­force gespe­ichert wer­den. Das bedeutet, dass Prompts und Antworten nicht von LLM-Anbi­etern gespe­ichert oder zum Trainieren ihrer Mod­elle ver­wen­det werden.
  • Feed­back-Spe­ich­er: Feed­backschleifen ermöglichen es, die Qual­ität von Prompts im Laufe der Zeit zu verbessern, wenn Benutzer mit Gen­er­a­tiv­en KI-Funk­tio­nen inter­agieren. Der Ein­stein Trust Lay­er sam­melt Feed­back-Dat­en, ein­schließlich der Frage, ob die gener­ierten Antworten hil­fre­ich waren oder nicht, und ob ein Ser­vice-Agent diese Antwort schließlich akzep­tiert, abgelehnt oder geän­dert hat.
  • Ver­schlüs­selte Kom­mu­nika­tion: Die an ein LLM gesende­ten Auf­forderun­gen sowie die an Sales­force zurück­ge­sende­ten Antworten wer­den verschlüsselt.
  • Daten­zu­griff­sprü­fun­gen: Steuert die Eingabeauf­forderun­gen, indem die Aus­gaben auf die Dat­en beschränkt wer­den, die gemäß den Daten­zu­griff­s­richtlin­ien des Unternehmens (z. B. Pro­file, Berech­ti­gungssätze, Rollen und Freiga­beregeln) von den Berech­ti­gun­gen des Benutzers zuge­lassen sind.
  • Audit-Trail: Sichere Pro­tokol­lierung aller Prompts, Aus­gaben, Inter­ak­tio­nen und Feed­back­dat­en, damit Teams von gen­er­a­tiv­er KI prof­i­tieren und gle­ichzeit­ig ihre Com­pli­ance-Anforderun­gen erfüllen können.

Wie beeinflusst der Einstein Trust Layer die Zukunft der KI-Sicherheit?

In ein­er Welt, in der kün­stliche Intel­li­genz immer dom­i­nan­ter wird, rückt die Frage, wie wir sich­er­stellen kön­nen, dass unsere Tech­nolo­gien sich­er bleiben immer weit­er in den Vorder­grund. Der Ein­stein Trust Lay­er kön­nte der Schlüs­sel zur Zukun­ft der KI-Sicher­heit sein. Diese inno­v­a­tive Lösung bietet nicht nur einen Schutzschild gegen Cyber-Bedro­hun­gen, son­dern rev­o­lu­tion­iert auch die Art und Weise, wie wir Sicher­heit in der KI betrachten.

Bedrohungen erkennen bevor sie entstehen

Stellen Sie sich vor, Ihre KI-Sys­teme hät­ten einen unsicht­baren Wächter, der ständig auf der Lauer liegt, um poten­zielle Gefahren zu erken­nen und abzuwehren. Genau das leis­tet der Ein­stein Trust Lay­er. Durch den Ein­satz fortschrit­tlich­er Algo­rith­men und maschinellen Ler­nens kann er ungewöhn­liche Aktiv­itäten in Echtzeit iden­ti­fizieren und sofort reagieren. Dies bedeutet, dass Bedro­hun­gen nicht nur erkan­nt, son­dern auch neu­tral­isiert wer­den, bevor sie Schaden anricht­en können.

Datenschutz neu definiert

Zusät­zlich set­zt der Ein­stein Trust Lay­er neue Maßstäbe in punc­to Daten­schutz. Durch die Ver­schlüs­selung und den kon­trol­lierten Zugriff auf Dat­en wird sichergestellt, dass nur autorisierte Per­so­n­en Zugriff haben. Dies stärkt nicht nur die Sicher­heit, son­dern auch das Ver­trauen der Kunden.

Transparenz in der KI

Doch das ist noch nicht alles. Der Ein­stein Trust Lay­er erhöht die Trans­parenz und Nachvol­lziehbarkeit von KI-Entschei­dun­gen. So kön­nen Unternehmen nicht nur sich­er­stellen, dass ihre Dat­en geschützt sind, son­dern auch, dass ihre KI-Sys­teme ethisch und ver­ant­wor­tungsvoll han­deln. So ermöglicht der Ein­stein Trust Lay­er die Prü­fung von Prompts und Out­puts auf Tox­iz­ität, damit keine unangemesse­nen Inhalte ver­bre­it­et und Richtlin­ien zu jed­er Zeit einge­hal­ten werden.

Kein Training durch Ihre Daten 

Ihre Dat­en gehören Ihrem Unternehmen. Der Trust Lay­er ver­hin­dert, dass KI-Mod­elle mit Ihren Dat­en trainiert wer­den, da die KI sowohl Ihre Prompts als auch den Out­put direkt “ver­gisst”. Sie brauchen sich somit keine Sor­gen zu machen, dass andere Unternehmen von Ihren Dat­en prof­i­tieren könnten.

In ein­er Zeit, in der Daten­sicher­heit und ethis­che KI von größter Bedeu­tung sind, set­zt der Ein­stein Trust Lay­er neue Maßstäbe und zeigt, wie die Zukun­ft der KI-Sicher­heit ausse­hen kann.

Fazit

Der Ein­stein Trust Lay­er von Sales­force repräsen­tiert einen bedeu­ten­den Fortschritt in der Sicher­heit und Ver­trauenswürdigkeit von KI-Sys­te­men im Unternehmen­skon­text. Als Antwort auf wach­sende Bedenken bezüglich Daten­schutz und Sicher­heit bei der Nutzung gen­er­a­tiv­er KI, bietet diese Lösung einen robusten Schutzschild für sen­si­ble Kun­den­dat­en. Durch Funk­tio­nen wie Zero-Reten­tion, ver­schlüs­selte Kom­mu­nika­tion und strenge Zugriff­skon­trollen adressiert der Trust Lay­er kri­tis­che Sicher­heit­saspek­te, ohne die Leis­tungs­fähigkeit der KI einzuschränken.

Die Inte­gra­tion in die Sales­force-Plat­tform ermöglicht Unternehmen, das Poten­zial gen­er­a­tiv­er KI voll auszuschöpfen, während gle­ichzeit­ig höch­ste Sicher­heits­stan­dards gewahrt bleiben. Mit Blick auf die Zukun­ft set­zt der Ein­stein Trust Lay­er neue Maßstäbe für ethis­che und ver­ant­wor­tungsvolle KI-Nutzung in der Geschäftswelt.

Erfahren Sie hier mehr über den Ein­stein Trust Lay­er:
https://www.salesforce.com/de/artificial-intelligence/trusted-ai/

fazit

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